
Dobermannclub Basel – gegründet 1921
Das ist die erste Clubhütte die auf einem benachbarten Areal auf dem Übungsplatz in Münchenstein stand. In den 70-iger Jahren musste der Platz und somit auch diese Hütte der ARA (Kläranlage) weichen.
Eine neue Clubhütte wurde von Vereinsmitgliedern am neuen Ort aufgebaut. Diese Hütte wurde im Jahr 2004 ein Raub der Flammen. Weil wir wussten, dass unser Platz in naher Zukunft einer Birsrenaturierung weichen sollte, stellten wir für die nächste Zeit anstelle einer neuen Hütte Container auf.
Im Dezember des Jahres 2008 mussten wir unsere Hundeschule nach Aesch auf einen Bauernhof zügeln. Der Platz in Münchenstein wurde eingeebnet und die Birs renaturiert.
Der Kanton Basel-Landschaft stellte uns in Münchenstein ganz in der Nähe des alten einen neuen Platz zur Verfügung. Dort wurde, auch mit finanzieller Unterstützung des Lotteriefonds des Kanton Basel-Landschaft, ein schönes neues Clubhaus errichtet. Der Aufbau einer neuen Hundeschule konnte beginnen.
Unser neues Clubhaus Der schöne, grosse Übungsplatz für unsere Hunde Der Dobermann
Die Dobermannrasse führt als einzige deutsche Rasse den Namen ihres ersten bekanten Züchters Friedrich Louis Dobermann (1834 bis1894). Durch eine Mischung von verschiedenen Hunden hat F.-L. Dobermann in den 1870er Jahren die Rasse gezüchtet. Dadurch erhielt er „seine Rasse“, d.h. Gebrauchshunde, welche viel als Hüte- und Polizeihunde eingesetzt wurden.
Wer ist der Dobermann denn wirklich? Er ist mit Sicherheit kein Hund für Jedermann. Wer mit ihm zu Recht kommen will, muss schon Erfahrungen mit Hunden haben. Der Dobermann schliesst sich seinem Meister gern und kompromisslos an. Er ist treu und anhänglich, will von morgens bis abends das Leben seines Halters teilen, mit ihm alles mitmachen und erleben. Er gehört zu Leuten, die sehr aktiv sind und mit ihm immer bereit sind etwas zu unternehmen. Also kein Hund für „Pantoffelhelden“.
Der Dobermann ist ein Athlet, der viel Auslauf, Bewegung und Beschäftigung braucht. Er liebt lange und ausgiebige Spaziergänge im Freien und als Sporthund lernt er schnell und ist zu fast allem zu erziehen (Fährtenhund, Sanitätshund, Schutzhund usw.). Bei jeder Arbeit, für die er gelobt wird, ist er mit Begeisterung dabei.
Die Erziehung des Dobermanns ist allerdings nicht ganz einfach. Seine Tendenz zum Trotzkopf und Eigensinn hat er von einigen Vorfahren geerbt und sein Halter braucht in der Erziehung viel Liebe, Geduld, Konsequenz und auf keinen Fall eine brutale Hand. Zu hart angefasst, oder gar ungerecht behandelt, verliert der sensible Dobermann sehr schnell seine hervorragenden Eigenschaften, wird nervös, unzuverlässig, aggressiv. Ein Dobermann vergisst NICHTS, weder das Gute, das ihm widerfahren ist, noch das Schlechte. Und auf Böses kann er – wenn er’s für richtig findet – ausgesprochen negativ reagieren.
Die Grundstimmung des Dobermanns ist freundlich. Friedlich in der Familie zeigt er sich sehr anhänglich und kinderliebend. Gefordert werden bei ihm ein mittleres Temperament, gute Führigkeit und Arbeitsfreude. Bei angepasster Aufmerksamkeit gegenüber der Umwelt ist auf Selbstsicherheit und Unerschrockenheit besonders Wert zu legen.
Der Dobermann kann alles und tut alles. Und deshalb ist das Wichtigste an diesem Hund der Mensch: der Züchter, der Halter, der, der ihn aufgezogen und erzogen hat.
Wer sich einen Dobermann kaufen möchte, muss folgendes beachten:
Da der Dobermann auf der Rasseliste der potenziell gefährlichen Hunde geführt wird, benötigt es eine Bewilligung für die Haltung.





